CBD – die wiederentdeckte Naturmedizin

Wissenschaftliche Leidenschaft und Liebe zur Naturheilkunde haben die beiden Wiener Apotheker Susanne Hofmann und Alexander Ehrmann dazu gebracht, ihr Wissen über die positiven Aspekte von Hanf und speziell von CBD in einem Buch zusammenzufassen. Darin erläutern sie Hintergründe und Einsatzgebiete, aber auch Risiken und Nebenwirkungen.

Ein Durchbruch in der Alternativmedizin

Die in Wien und Berlin ansässige Saint Charles Apotheke vertritt seit Jahrzehnten das Konzept der traditionellen europäischen Medizin, wonach eine individuelle Versorgung des Menschen nach aktuellem Stand der Wissenschaft und naturheilkundlichen Methoden garantiert, die körpereigenen Regulationsmechanismen stimuliert und die Genesung positiv beeinflusst werden sollen.

Vor diesem Hintergrund wollen die beiden erfahrenen Wiener Pharmazeuten Susanne Hofmann und Alexander Ehrmann die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Forschungsarbeiten rund um die Pflanze Hanf und deren Wirkstoff CBD (Cannabidiol) näher beleuchten und verständlich erklären. Denn obwohl noch nicht alle Fragen rund um die Wirkungsweise wissenschaftlich belegt sind, sei das, was man absichern konnte, „unseres Erachtens ein Durchbruch in der alternativmedizinischen Welt“. Eine Vielzahl von Studien, aber auch die tägliche Apothekenpraxis zeige ein extrem breites Anwendungsgebiet sowie die positive Unterstützung der Schulmedizin bei vielen Zivilisationskrankheiten, wie Alzheimer, Diabetes, Krebs oder Rheuma. Sogar Hunde, Katzen und Pferde können von der vielfältigen Wirkung von Cannabidiol profitieren.

Inhaltsstoffe und Anwendungsgebiete

Etwa 600 chemische Verbindungen wurden in den letzten 60 Jahren in den verschiedensten Cannabissorten erforscht. Darunter vor allem die sogenannten Phytocannabinoide mit ihren bekanntesten Vertretern THC und CBD. THC ist für die psychoaktive Wirkung verantwortlich und der Grund, warum Hanf- bzw. Cannabissorten oftmals nur als reine Droge betrachtet werden.

Das zurzeit meistuntersuchte Cannabinoid neben THC ist Cannabidiol oder auch CBD. CBD wirkt im Körper nicht psychoaktiv und hat keinen suchterzeugenden Effekt. Stattdessen hat es verschiedene medizinisch erwünschte Eigenschaften. Die Einnahme von CBD gilt als ausgesprochen sicher, wobei es nicht zu der Annahme kommen darf, dass CBD völlig nebenwirkungsfrei ist. In Studien konnten Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Schlafstörungen, Unwohlsein, verminderter Appetit und auch Ausschläge untersucht werden.

Die Beliebtheit von CBD hat sich in den letzten Jahren nicht nur in der Humanmedizin gezeigt, sondern hält auch in der Veterinärmedizin Einzug. Bereits in Schriften der alten Griechen und Römer ist eine Behandlung mit Hanf bei Pferden belegt. So wurde beispielsweise im antiken Griechenland Cannabis gegen Koliken und zur Heilung von Kampfwunden eingesetzt.

Susanne Hofmann & Alexander Ehrmann, „CBD – die wiederentdeckte Naturmedizin„, erschienen im Mankau Verlag, ISBN 978-3-86374-560-8, € 9,99 (D) / € 10,30 (A)