Spaziergänge im Herbstwald sorgen für inneren Halt und Wohlbefinden

Für die Druiden, die geistige Elite der Kelten, war der Wald Lehrmeister, und die
keltische Bewegungslehre Wyda diente ebenso wie Yoga in der Ayurvedischen Lehre
der Achtsamkeit und körperlicher Fitness bis ins hohe Alter.

Ascona, 5. Oktober 2021 – Manchmal sollte man schon auf die „Älteren“ hören. Vor mehr als
2.260 Jahren entstand das Heilverfahren Ayurveda in Sri Lanka und vor mehr 2.421 Jahren
kamen die Kelten nach Europa – bis heute profitieren wir von der Ayurvedischen Lehre und der
der Kelten. Und vieles aus diesen Lehren bekommen wir ganz umsonst, wenn wir bereit sind,
die Natur wahrzunehmen und uns selbst etwas mehr konzentrierte Achtsamkeit zukommen
lassen.

Waldspaziergang und Meditation gegen den Herbstblues und für das Wohlbefinden

Entschleunigung, neue Lebensfreude und das Auffüllen unserer Energiereserven, sprich
„Batterien laden“, schenkt uns der Wald. Besonders zur Herbstzeit ist das bewusste Laufen
durch den Wald wie ein Zaubertrank der Druiden. Die Farben, der moosige Duft des Bodens und
die Geräusche der Natur – und sei es nur die Stille – das tiefe Ein- und Ausatmen und eine
gleichmäßige Schrittfolge berühren alle Sinne und verleihen uns die Kraft, loszulassen, den Tag
in Ruhe zu beschließen. Florence Steger, Ayurveda-Spezialistin aus dem Tessin, geht noch einen
Schritt weiter und empfiehlt, jeden Schritt achtsam auszuführen und wahrzunehmen, wie es sich
anfühlt durch den Wald zu gehen.

Auch Meditation ist in der Ayurvedischen Lehre neben Yoga eine der Achtsamkeitstechniken.
Die Meditationsübungen kann man zuhause auf dem Sofa, einem Stuhl, auf einem Kissen am
Boden und natürlich in der freien Natur, im Wald machen. „Die Hauptsache ist, dass man es sich
bequem macht, eine aufrechte Sitzposition einnimmt und die Aufmerksamkeit auf die Mitte der
Brust und die Atmung lenkt“, so Florence Steger. „Dann wiederholt man in Gedanken Worte, die
einem gut tun, zum Beispiel mit jeder Einatmung fühle ich mich völlig entspannt und mit jeder
Ausatmung fühle ich mich mehr zentriert. Das Ganze wiederholt man solange, wie es sich gut
anfühlt.“ Wer den Waldspaziergang und die Meditation in seinen Alltag einbaut tut seinem
Körper und der Seele etwas Gutes, besonders in den Jahreszeiten, in denen die Tage wieder
kürzer werden und so manch einer vom Herbstblues heimgesucht wird.

Über Florence Steger

Die Ayurveda-Spezialistin und Therapeutin Florence Steger kümmert sich um die Gäste der
Schweizer Giardino Hotels, die sich für eine Ayurveda-Kur in einem der 5-Sterne-Hotels in
Ascona oder St. Moritz entschieden haben. Die gebürtige Zürcherin, die im Südtessin lebt, hat
eine vierjährige Ausbildung an der europäischen Akademie für Ayurveda absolviert und weiß,
was die altindische Heilkunst bewegen kann. Sie gibt Tipps, wie Elemente der Ayurveda-Lehre
leicht in die tägliche Routine eingebaut werden können. Außerdem ist Florence Steger
Prüfungsexpertin für die Höhere Fachprüfung für Komplementärtherapie und eidg. diplomierte
Komplementärtherapeutin.

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