CBD: Ein Öl, wertvoller als pures Gold, zumindest für die Gesundheit!

Über CBD, Cannabidiol, wurde schon viel geschrieben, seine Wirkung ist mittlerweile vielerorts unumstritten – und dennoch ist noch lange nicht alles gesagt!

CBD-Öle und andere Hanfprodukte überfluten den Markt, mittlerweile kann man kaum noch durch eine Stadt schlendern, in der es keine Hanfläden gibt. Wie Pilze aus dem Boden scheinen Läden zu sprießen, die THC-freie Hanf- und Cannabidiol-Produkte verkaufen. Zurecht, denn das darin enthaltene CBD, welches aus der weiblichen Cannabispflanze extrahiert wird, hat eine Vielzahl an Wirkstoffen, die bei vielen Krankheiten, vor allem sogenannten Volkskrankheiten (Stress, Burnout, Schlaflosigkeit uvm.), den Körper unterstützen können. Studien haben belegt, dass es auf Parkinson und viele andere Krankheiten sehr positiv wirken sowie eine Erleichterung bei der Chemotherapie von Krebspatienten bringen kann.

Eine Studie aus den USA, so hanf-magazin.com im Oktober, will jetzt sogar herausgefunden haben, dass CBD eine Behandlungsoption für Heroinabhängigkeit darstellen könnte. Tierversuche hätten bestätigt, dass CBD das Verlangen nach Opioiden schwächt. Gerade bei der Opioidsucht ist ein Entzug eine psychische und physische Qual für die abhängige Person und nicht ungefährlich für den Körper. Deswegen ist die Rückfallquote auch dementsprechend hoch. Besonders in den USA gibt es mittlerweile immer mehr Heroinabhängige. Der Ruf nach Mitteln zur Bekämpfung der Sucht und der Prävention vor Rückschlägen ist dementsprechend laut. Wissenschaftler wollen jetzt mit CBD eine Möglichkeit gefunden haben, Süchtigen Erleichterung beim Entzug zu bringen. Auch Rückfälle könnten mit CBD verhindert werden, da Angstzustände gelöst und das Verlangen nach Drogen gesenkt werden können.

Wieder ein Grund mehr, CBD-Öle wertzuschätzen! Aber warum genau kann CBD im Körper helfen bzw. unterstützend wirken – und vor allem wie?

In Hanf, der Mutterpflanze von CBD, sind zahlreiche Vitamine enthalten. Er besteht aus rund 20% Aminosäuren (Proteinen) sowie vielen verzweigtkettigen Aminosäuren. All das benötigt der Körper für den Muskelaufbau, das Muskelwachstum, die Augen, die Schilddrüse, zum Aufbau von körpereigenem Eiweiß, zur Zellentgiftung und Enzymproduktion. CBD im Speziellen wirkt direkt im Hypothalamus, einem Teil unseres Gehirns. Aber dazu später mehr.

Am beliebtesten von den Produkten und Nahrungsergänzungsmitteln aus Hanf ist das CBD-Öl. Es ist einfach zu dosieren, gut verträglich, vegan und leicht in der Anwendung. Der einzige Nachteil ist, dass es einen etwas bitteren Nachgeschmack hat, aber wie sagte bereits der Philosoph Han Fei-Tse: „Gute Medizin schmeckt bitter.“

CBD-Öle werden in vielen verschiedenen Varianten angeboten, von Naturölen bis hin zu solchen, die mit zusätzlichen Vitaminen angereichert wurden. Man kann auch Öle wählen, die hypoallergen, laktose- oder glutenfrei, frei von Soja, Nüssen, Zucker oder Hefe sind. Außerdem gibt es Unterschiede beim CBD-Gehalt der Öle; so kann man von 240mg bis 7200mg oder zwischen 2,5%- bis 24%-haltigen CBD-Ölen wählen. Welche Dosierung die richtige ist, entscheiden der Anwendungsgrund sowie das Körpergewicht.

Wirkung und Anwendungsmöglichkeiten

CBD kann im Körper entzündungshemmend, schmerzlindernd, antibakteriell und antiemetisch wirken. Es ähnelt im Aufbau den körpereigenen Cannabioden, die sich in unserem Endocannabinoid-System befinden. Dieses befindet sich im Hypothalamus unseres Gehirns, dort docken die Stoffe CB 1 und CB 2 des CBD an und lösen so Probleme, Schmerzen und verbessern psychische und physische Zustände.

Wie bei allen Heilmitteln, ob natürlich oder chemisch, können auch bei CBD-Ölen Nebenwirkungen auftreten, obwohl sie grundsätzlich sehr gut verträglich sind. Nebenwirkungen können nach einer Überdosierung oder einer falschen Anwendung auftreten und sich durch Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit oder Durchfall äußern. Diese Nebenwirkungen sollten sich aber beim Abbruch bzw. einer Änderung der Dosierung legen. Es ist allerdings ratsam, bei starken Nebenwirkungen einen Arzt aufzusuchen. Für Schwangere und Personen, die Medikamente mit Omeprozal und Diazepam einnehmen, sind CBD-Öle nur nach Absprache mit dem Arzt geeignet.

Die Liste der Anwendungsmöglichkeiten von CBD-Ölen ist lang. Hier ein Ausschnitt, bei welchen Krankheiten und Symptomen CBD-Öle helfen und unterstützen können:

Schlaflosigkeit, hormonelle Störungen, Akne, Stress, Nervosität, Überlastung, Diabetes, Multiple Sklerose, Fibromyalgie, Morbus Crohn, Asthma, Allergien, Alzheimer, Arthrose, BSE, Epilepsie, Hepatitis, Krebs (besonders zur Schmerzlinderung und als Unterstützung während der Chemotherapie), Nervenkrankheiten, Rheuma, Sepsis, Übelkeit und Brechreiz, Übergewicht und Fettleibigkeit, Parkinson, Magen-Darm-Beschwerden und bei chronischen Schmerzen. CBD-Öle wirken zwar teilweise Wunder bei der Symptombekämpfung, können aber nicht heilen, deswegen ist es immer notwendig, besonders bei ernsten Erkrankungen, Absprache mit dem Arzt zu halten.

Dosierung und Einnahme von CBD-Ölen variieren

Je nachdem, wie viel Prozent CBD das Öl beinhaltet, wird es eingenommen. Die gängigste Variante ist, das Öl direkt unter die Zunge zu tropfen, man kann es aber auch auf Brot oder andere Lebensmittel tropfen, es via Verdampfer oder E-Zigarette rauchen oder in Kapsel- sowie Pillenform zu sich nehmen. Besonders in Kapsel- oder Pillenform ist bei Diabetikern und Personen mit Laktoseintoleranz allerdings darauf zu achten, ob diese Produkte Laktose oder Zucker enthalten, denn beiden Stoffe werden oft bei der Herstellung der Kapseln oder Pillen verwendet. Am besten, man bespricht die Dosierung mit dem Arzt, da sie von Person zu Person variieren kann.

Beim Kauf von CBD-Ölen sollte man auf folgende Punkte achten:

  1. Liegt ein Analysezertifikat über die Herstellung des Öles vor?
  2. Stammt das Öl aus einem Bio-Anbau aus der EU?
  3. Ist es THC-frei sowie frei von Ethanol, Propan, Butan?

CBD-Öle können online sowie in Fachgeschäften gekauft werden.

Text: VITA-Redakteurin Antonia Pichler

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